Paul

Paul

Hallo, ich bins Paul!

Kennt ihr mich noch? Ich war der kleine Wirbelwind in eurem Tierheim. Seit ich bei meiner neuen Familie in Hessisch Oldendorf zu Hause bin, geht’s mir noch besser. Ich bin ja sehr temperamentvoll, daran musste meine Familie sich erst mal gewöhnen. (Mein Vorgänger war genau das Gegenteil – sehr ruhig und entspannt.) Doch kurz nach meiner Ankunft ging es in die Hundeschule von Gabi, damit meine Familie mich besser bändigen kann. Dort habe ich erst Einzelstunden mit Frauchen genommen, bis wir dann endlich in die Rüpelgruppe durften. Dort sind viele junge Hunde, so wie ich. Dort gibt es zwei Hundedamen, die mir besonders gefallen: Smilla, eine weiße Boxer-Hündin und die schwarze Labbi-Mädchen Enna. Enna ist übrigens viel schlimmer als ich, da ist meine Familie schon froh, dass sie mich haben  In der Schule benehme ich mich 1A. Dort belle ich keine fremden Hunde auf dem Sparziergang an und krieg auch keine Bürste. Im Rudel fühle ich mich einfach sehr wohl. Frauchen sagt immer, man sieht mir meine Freude und Stolz richtig an, wenn wir mit der Gruppe unterwegs sind. Wir gehen manchmal dort mit sogar über 12 Hunden gleichzeitig Gassi. Hier gibt’s also nur positives zu berichten.

Doch zu Hause lasse ich den Streber nicht soo raushängen. Die Frauen meiner Familie müssen viel Geduld haben. Doch mit Herrchen klappt es am besten. Da höre ich einfach viel besser. Wir ihr vielleicht mitbekommen habt, hatte ich zu Herrchen gleich zu Beginn seiner Besuche im Tierheim eine ganz besondere Verbindung. Darauf sind meine Frauen der Familie echt neidisch.

Generell geht’s zuhause sehr rund. Da knabbere ich gerne an Socken und diesen weichen Plastikhausschuhen - am liebsten wenn meine Familie sie gerade trägt. Fressen tu ich alles, sogar Pappe, wenn ich sie erwische. In der Küche liegen auf einem Stuhl die Tageszeitungen. Aus dem Stapel zieh ich mir dann immer ein paar Zeitungen raus. Und Frauchen stapelt sie dann wieder aufeinander. Und dann fängt das ganze später wieder von vorne an. Aber meine Familie nimmt das alles mit großem Humor. Sie sind mir nie lange böse.

Sie freuen sich, dass ich solch ein Leben und Schwung ins Haus bringe. Auch wenn es immer aussieht, als ob es hier kleine Kinder gibt, denn überall liegt was rum J

Gern klettere ich meinen Familienmitglieder auf deren Schoß. Am liebsten sogar mit allen Vieren. Und ich muss ja zugeben, ein Leichtgewicht bin ich ja nicht J Auch, wenn niemand guck, bin ich anfänglich auf den Stuhl geklettert und den Tisch. Auf dem Tisch liegen nun mal die tollsten Dinge. Ich bin ja als Labrador sehr verfressen, weshalb ich auch gerne mal an die Arbeitsplatte oder Tisch mit den Vorderläufen springe, um zu schauen was es Tolles gibt.

Außerdem bin ich – vermutlich auch dank der Hundeschule - etwas ruhiger geworden. Anfangs konnte ich mich abends immer nicht entspannen und musste bis zum Umfallen immer noch Ball spielen.

Apropos Ball. Ich lieeebe Bälle. Ich spiele manchmal sogar richtig Fußball damit. Dann nehme ich einen Hausschuh ins Maul und schieße mit dem Schuh den Ball oder eben mit der Pfote. Meine Familie findet es immer ganz toll, wenn ich das mache. Aber auch Holzstämme sind geliebte Gegenstände von mir. Bei den Stämmen gilt: Je größer, desto besser. Die schleppe ich den ganzen Weg nach Hause, wenn es sein muss. 

Besuch bekomme ich auch gerne, ich freue mich über jeden Menschen. Sogar auf dem Spaziergang muss ich immer neugierig gucken wer das ist und ihn begrüßen. Wenn die Leute dann auch noch "Hallo Paul" sagen, bin ich ganz außer mir.

Im August war ich mit meiner Familie im ersten gemeinsamen Urlaub: auf der Insel Usedom. Ach ist das herrlich da. Die Tochter Carina hat schon gesagt: "Das kann ja was mit dir werden, Paul. Du gehst ja schon in jeden Bach rein. Sogar unser Wasserlauf im Garten ist vor dir nicht sicher. Du gehst bei jeder Gelegenheit irgendwo baden."

Und natürlich hatte Carina Recht. Am ersten Tag wusste ich ja noch nicht was mich erwartet, als wir zum Hundestrand gingen. Aber am zweiten Tag war ich schon klüger. Da hab ich mein Herrchen schon doll gezogen, weil ich doch so schnell wie möglich an den Strand wollte. Aber er hat das nicht mit sich machen lassen so. Er lies mich immer sitzen und mich beruhigen, damit ich nicht so ziehe. Ich wollte einfach immer sooo schnell an den Strand. Das hat mir einfach immer zu lange gedauert. So gestaltete sich das jeden Tag. Der Weg zum Strand schien eine Ewigkeit zu dauern.

Entspannt war es am Strand aber auch nicht für meine Familie. Meine Familie hat sich immer abwechselnd um mich gekümmert, damit auch ein wenig Entspannung gesichert war. Denn schlafen war am Strand für mich nicht möglich: Ich bin ja ein bisschen schwierig was andere Hunde angeht. Wenn die anderen Hunde mit einem Ball gespielt haben, wollte ich am liebsten hinterher! Aber wenn ich im Meer war, waren die für mich nicht mehr interessant. Da bin ich nur meinem Dummy hinterher und sonst nix. Ich habe es geliebt das Dummy aus dem Wasser zu holen. Ich bin wie ein Verrückter durch die Wellen gesprungen. Ich war richtig schnell. Davon gibt es sogar Videos, denn meine Familie konnte es kaum glauben, wie sehr ich da durchgeprescht bin. 

Leider wurde ich dann im Urlaub krank. Mir ging es nicht so gut (Schnupfen, …). Ich war viel ruhiger als sonst! Da meine Familie mir das angemerkt hat, waren die noch lieber als eh schon zu mir. Ich durfte dann sogar mit ins Bett und bei Carina aufs Schlafsofa, wo ich dann am liebsten gekuschelt und übernachtet habe. Als ich dann zu Hause war gingen wir zum Tierarzt, es war zum Glück nichts Schlimmes. Mir ging es schnell wieder besser. Doch, dass ich bei meiner Familie mit ins Bett und aufs Sofa – wie im Urlaub- durfte, galt dann auch für Zuhause- davon ging ich aus. Meine Familie fand das erst nicht so toll, aber da die mich so lieb haben, ist das jetzt total ok für sie. Jetzt habe ich auf dem Sofa einen eigenen Platz mit eigener Decke, auf den ich darf. 

Jetzt ist bald Weihnachten. Meine Familie ist schon ganz gespannt, ob ich die Geschenke unter dem Baum klaue und ob der Baum geschmückt bleibt. Ich bin ja so ein kleiner Dieb (von meiner Familie lieb gemeint):

Am liebsten klaue ich bei Carina, in ihrer eigenen Wohnung alles was so rumliegt. Ich war bei der Renovierung dabei und hab wohl immer gedacht, das wird ein Spielzimmer für mich. Denn sobald ich zu ihr hochkomme, werde ich zur "wilden Sau". Da laufe ich über Carinas Bett und klau ich was vom Nachtisch und flitze dann noch schneller durchs Zimmer. Meine Familie nennt das "Fang mich doch". Ich täusche immer an, dass ich es wieder hergeben will, und wenn sie dann nah bei mir sind, zucke ich immer, um dann schnell wieder wegzulaufen..

Als mein Herrchen beim Renovieren die Decke abwaschen musste, war ich nicht weit weg. Ich sah dann aus wie ein Dalmatiner, denn ich hatte viele weiße Flecken. Ich muss sowieso immer und überall dabei sein. Obwohl, das jetzt auch schon ein bisschen besser geworden ist. Denn ich bin ja schon ruhiger geworden!

Der erste Besuch anderer Familienmitglieder waren immer von folgendem Satz geprägt: "Oh, ich dachte der ist noch klein?!" Nein, klein war ich mit meinen 9 Monaten zu dem Zeitpunkt längst nicht mehr. Ich bin ausgewachsen! Meine Familie findet es schade, dass es von mir keine Welpenfotos gibt. Gerade die Frauen der Familie würde es sooo sehr interessiere wie ich als Baby aussah und wie ich da war. Ihr Vermutung: Ich war sicher der Frechste von allen! J  

Auf dem einen Bild könnt ihr sehen, wie ich darauf warte, dass Carinas Kuscheltiere von früher, trocknen. Denn ich durfte mir dort ein Paar heraussuchen. (Anmerkung vom Tierheim: Leider konnten wir das Foto nicht veröffentlichen).

Voll toll von Carina. Doch lange überleben die nie. Ich knabber gerne die Nähte auf und hole deren Wattefüllung heraus.

Wie ich ja schon erzählt habe, fühle ich mich im Rudel einfach am wohlsten. U. a. deshalb hätte meine Familie am liebsten noch eine Emma für mich. Am liebsten eine Golden Retriever- oder helle Labbi-Dame. Denn meine Familie findet den Gedanken "Black and White" irgendwie toll. Doch für einen Zweithund in der Familie muss ich noch ruhiger werden und aus der Pubertät sein. Dann ist dies durchaus möglich.

Das eine Bild soll Euch beweisen, wie gern ich im Auto mitfahre. Ich bin sogar einmal, als Herrchen daran was reparieren musste, auf der Rückbank eingeschlafen! (Anmerkung von Tierheim: Leider konnten wir auch dieses Foto nicht einstellen.)

Und wenn Frauchen ihren Lupo aufschließt klettere ich sofort auf die Rückbank – im Kofferraum ist ja auch eh kein Platz für einen Hund wie mich ;-). Die Rückbank ist echt mein Lieblingsplatz im Auto. Carinas Auto dagegen hat ein großen Kofferraum, doch bei der Fahrt bin ich auf die Rückbank geklettert, weil das eben viel toller dort ist.

So nun aber genug von mir J Eigentlich wollte ich ja "nur" liebe Weihnachtsgrüße übermitteln! Dazu solltet ihr ein Bild bekommen, auf dem ich eine Weihnachtsmütze aufhabe. Doch ich habe nur Flausen im Kopf und bin sehr eigensinnig, weshalb ich – wie ihr sehen könnt – eher darauf rumgebissen habe….Den ich liebe flauschige Dinge J

Ich möchte euch danken, dass ihr für mich eine Familie gefunden habt, die mich mit meinen Fehlern so nimmt wie ich bin und mich nie wieder weggeben wird. Sie haben die Herausforderung "Paul" gern angenommen.

Liebe Grüße von
Paul

Name Paul
Nummer Paul
Geschlecht -
Geboren k.a.
Im Tierheim seit k.a.

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